Autorin: Die Macherinnen und Katja Zimiak

Datum: 15.02.2019 (aktualisiert 22.03.2019)
Kategorie: Events
Lesezeit: 7 min
Videolänge: –

Autorin: Die Macherinnen und Katja Zimiak

Datum: 15.02.2019 (aktualisiert 22.03.2019)
Kategorie: Events
Lesezeit: 7 min
Videolänge: –

Am 21.03.2019 in Berlin

Nachwort zum ersten Community Day

Was für ein Tag! Das allererste gemeinsame Treffen mit den Macherinnen, dem Team und vielen Powerfrauen, die es satthaben, nur 0-8-15 zu sein. Ich habe mich da wie zu Hause gefühlt 😊

Ein Haufen genialer Frauen, die sich sonderbar fühlen in Ihrer Haut und nun feststellen, dass es anderen genauso geht und man eigentlich ja gar nicht „unnormal“ ist, sondern eben nur einzigartig und herrlich unperfekt! Ein schönes Gefühl und es fällt da die schwere Last von einem ab, dieses Unverständnis, warum man diesen Weg gehen will, warum man überhaupt an so was denkt und warum zum Teufel man überhaupt selbständig sein will.

Ich bin ja so gar nicht reiselustig und war dementsprechend nicht gerade hocherfreut mein Heim für den Großstadtdschungel herzugeben, auch wenn das nur 2 Tage sind.

Kleinstadtfrau Ü40 mit Orientierungsschwierigkeiten meats Großstadt, der das völlig egal ist ….

So könnte die Überschrift meiner Zusammenfassung lauten.

Aber nun wäre ich ja nicht Katja, wenn ich die Herausforderung abgelehnt hätte. Wo kommen wir denn da hin? Ich will mich doch weiterentwickeln und irgendwann mal durch eine Großstadt gechillt laufen, als würde ich jeden Tag nix anderes machen.

Aber das dauert wohl noch ein wenig … Wie erwartet, war nach der Ankunft in Berlin mein Orientierungssinn im Urlaub. Ich bin quer durch Berlin mit der S-Bahn gefahren, ehe ich unter Einsatz geballter Macherinnen Power gerettet wurde. Kann ja keiner ahnen, das Frankfurter Allee und Frankfurter Tor, wie zwei Paar falsche Schuhe sind … Oder? 😀

Kathrin hat mich schließlich gefunden und gerettet. Ich hab mich noch nie so auf eine grüne Jacke gefreut, wie in diesem Moment. 😀 Dementsprechend fest habe ich sie auch gedrückt, als sie auf mich zukam. Da ging der Blutdruck gleich mal dezent in den Normalmodus über. 😀

Clemens und Heike hatten wegen mir eher das Nachsehen, denn sie mussten ewig an der Straßenbahn auf uns warten, bis Kathrin mich im Schlepptau zum Treffpunkt gebracht hat. Naja, also der Erste Community Day fing dann wohl in erster Linie wegen mir zu spät an. 😀 My Bad.

Aber was wäre so ein schöner Tag schon wert, wenn alles glatt laufen würden? Richtig. Nichts! Denn wir alle wissen, dass wir uns meist an die besonderen Details gerne erinnern und herzlich darüber lachen können.

Normal kann ja jeder oder? 😉

Eben. Wir sind Unikate und speziell. Nix 0-8-15.

Wie irgendwie schon gefühlsmäßig erwartet, war das Aufeinandertreffen von allen Teilnehmern und Teammitgliedern tiefenentspannt. Normalerweise hat man ja so seine Berührungsängste. Virtuell vs. Reallty. Ein vorsichtiges Rantasten und Zurückhaltung eben, aber weit gefehlt.

Ich würde das gerne mal als das spezielle Macherinnen Karma bezeichnen. Man liegt sich in den Armen, man lacht, freut sich und das Feeling ist, als würde man sich schon ewig kennen.

Ein geiles Gefühl. Ganz nach meinem Geschmack. Kein Schicki Micki, kein Verstellen, kein übertriebenes Businesstalking. Das war eher wie ein Familientreffen entfernter Verwandte, die sich sehr mögen und die Interesse an den Sorgen und Ängste des anderen haben.

Das Team ist live ganz genauso, wie wir uns das vorgestellt haben. Frei nach dem Motto:  Einfach mal machen und schauen was bei rauskommt. Egal wie verpeilt man auch gerade war, es gab den richtigen Schubs in die richtige Richtung, wo man sich fragte, ja warum bin ich da nicht selbst drauf gekommen?

Kompetenz und Hilfe für jeden einzelnen Teilnehmer standen im Vordergrund.  Geniale Tipps für jeden von uns und viele neue Ideen und Inspirationen, Denkanstöße und ach was weiß ich, alles wurde irgendwie ins richtige Licht gerückt, wo man sich am Ende sagte: Ja geil, so wird ein Schuh draus.

Wir haben so viel gelacht, Herzlichkeit und Wärme gespürt an diesem Tag, dass ich einfach nichts anderes sagen kann als: WOW, was für eine Community, was für eine großartige Familie, was für geniale Köpfe.

Mein Konto an Glückshormonen ist sicher voll genug bis zum nächsten Treffen. 😊

Es ist der Wahnsinn, wie unterschiedlich und dennoch gleich wir alle sind, denn wir haben ein gemeinsames Ziel und fühlen uns dadurch verbunden. Wir haben vor allem festgestellt, wie wichtig die Kommunikation unter uns ist. Wie viel Wissen in jedem von uns steckt, dass wir mit anderen teilen können. Gerade die Kommunikation in der Gruppe ist wichtig. Was nützt eine tote Gruppe, die darauf wartet, Input zu bekommen? Nichts. Man muss sich schon einbringen und aktiv werden. Stilles Mitlesen bringt nichts. Das habe ich jahrelang gemacht und man hüpft dann nur von einem Fettnapf in den nächsten.

Geben und Nehmen – Gemeinsam statt einsam!

Die heutige Zeit ist reif für ein Miteinander, Netzwerke und gemeinsame Projekte.

Das ist voll mein Ding. Ich teile gerne mein Wissen mit anderen und lerne im Gegensatz neue Dinge hinzu, dich mich voranbringen. Meine Reichweite erweitert sich allein dadurch, dass ich mich vernetzte und helfe, wo es geht. Das ist besser als jede Facebook Werbung.

Der Kreis an Leuten, die meine Interessen teilen, mich verstehen und genauso „speziell“ sind wie ich, haben mir bisher gefehlt.

Nun bin ich Feuer und Flamme, habe genügend Ideen im Kopf und Projekte, die ich unbedingt umsetzen will. Habe viele liebe Menschen kennengelernt, die ich ohne die Macherinnen nie kennengelernt hätte. Ich arbeite dadurch mal wieder an meiner alten Reiseangst, die ich endlich hinter mich bringen muss, weil ich nun weiß, das da draußen so viele geniale Persönlichkeiten auf mich warten, die ich dringend kennenlernen muss.

Mit kleinen, aber entscheidenden Schritten zum großen Ziel.

Danke liebes Macherinnen Team

Katja Zimiak