Autorin: Stefanie Pingel

Datum: 20.02.2019
Kategorie: Webseite
Lesezeit: 12 min
Videolänge: –

Autorin: Stefanie Pingel

Datum: 20.02.2019
Kategorie: Webseite
Lesezeit: 12 min
Videolänge: –

20 praktische Tipps
für deine strategische Website

Das mit der strategischen Webseite ist so eine Sache, oder? Jeder braucht eine, aber niemand weiß so richtig, wie man eine Webseite strukturiert aufbaut oder mit Inhalt füllt, damit sie funktioniert. Es gibt viele Möglichkeiten, sich online zu präsentieren.

Du musst dich nur einmal umschauen in den über 1,2 Milliarden Webseiten, die zur Zeit im Internet herumschwirren.

Du wirst unzählige Layouts und Designs finden, so dass du gar nicht mehr entscheiden kannst, was jetzt eigentlich für dich persönlich das Richtige ist.

Aber ich habe auch eine gute Nachricht: Es gibt einige Grundlagen, die du unbedingt beachten solltest, wenn du eine professionelle und strategische Webseite erstellen möchtest. Diese Tipps habe ich mal für dich zusammengestellt:

Tipp 1: responsive Webdesign

In den letzten Jahren hat die Nutzung von internetfähigen Geräten stetig zugenommen. Du bist doch bestimmt auch fast täglich mit deinem Smartphone online oder surfst abends auf der Couch nochmal schnell auf deinem Tablet rum, oder? Und genau deswegen ist es mittlerweile so wichtig, dass sich deine Website flexibel an die Größe des Gerätes anpassen, auf dem sie abgerufen werden. Und das ist responsive Webdesign – denn das heisst nichts anderes als „sich anpassendes Webdesign“. 

Tipp 2: SSL-Zertifikat

SSL-Zertifikate verschlüsseln Kundeneingaben, die auf deiner Website eingegeben und zum Server übertragen werden. Das passiert z. B. wenn dein Wunschkunde dein Kontaktformular ausfüllt. Ab Mai 2018 sind alle Website-Betreiber verpflichtet, personenbezogene Daten gegen Zugriffe von außen zu schützen. Wer dem nicht nachkommt muss mit eventuellen Bußgeldern rechnen. Wenn du noch kein SSL-Zertifikat hast kontaktiere unbedingt deinen Webhoster! (Übrigens siehst immer in der Browserzeile ganz vorne an einem kleinen grünen Schloss, ob ein SSL-Zertifikat vorhanden ist oder nicht).

Tipp 3: Favicon

Das Favicon ist ein kleines Bild, was im Webbrowser vor deiner Domain-Adresse angezeigt wird. Dieses Bild ist quadratisch und zeigt dein Logo oder ein Teil davon, dass in dieser Größe noch gut erkennbar ist. Du siehst das Favicon einer Website auch, wenn du sie in deinen Lesezeichen abspeicherst. So erkennst du später schneller, um welche Website es sich handelt. 

Tipp 4: Hat deine Website einen Zweck?

Hast du dir schon einmal Gedanken gemacht, was deine Website überhaupt für dich tun soll? Denn wenn du das selber nicht genau weißt, wie sollen deine Wunschkunden dann den Weg zu dir finden? Du kannst über deine Website E-Mail-Adressen einsammeln, deine Personenmarke aufbauen, deine Produkte oder Dienstleistungen verkaufen, ein Buchungstool für Beratungsgesprächen nutzen usw. Was soll deine strategische Website denn für dich tun?

Tipp 5: Dein Website-Design

Das Design deiner Website ist entscheidend. Und damit meine ich nicht unbedingt, welche Farbe du wählst oder für welche Schrift du dich entscheidest. Hauptsächlich soll das Design deiner Website eine klare Struktur geben. So dass dein Wunschkunde sofort das findet, was er sucht und nicht lange suchen muss. Denn wenn er das tun muss, ist er schneller wieder weg als du gucken kannst! Achte also darauf, dass deine Website gut gegliedert und sofort zu verstehen ist.

Tipp 6: Dein Branding

Auch wenn ich im vorherigen Tipp erzählt habe, dass die Schriften und Farben, die du dir für deine Website aussuchst, nicht so wichtig sind wie eine klare Struktur, so solltest du dieses Thema trotzdem nicht außer Acht lassen. Ein einheitliches und optisch ansprechendes Erscheinungsbild ist ein weiterer Schritt zu deiner strategischen Website. Leg für dein Business ein Logo, Farben und Schriften fest, die du immer wieder und auch auf allen Kanälen wiederverwendest. So erschaffst du einen professionellen Auftritt und erzielst bei deinen Wunschkunden einen Wiedererkennungswert.

Tipp 7: Deine Botschaft

Kann man auf deiner Website eine klare Botschaft finden? Du hast im günstigsten Fall ca. 8 Sekunden deinen Wunschkunden von dir und deinem Produkt zu überzeugen. Wenn dein Wunschkunde bis dahin nicht erfahren hat, wie du ihm helfen kannst, ist er unter Garantie schon auf der nächsten Website.

Tipp 8: Dein Menü

Zu einem guten Webdesign zählt auch ein klar strukturiertes Menü. Du solltest nicht mehr als 6-8 Menüpunkte in deinem Hauptmenü haben, da es sonst sehr unübersichtlich wird. Und diese Menüpunkte sollten logisch benannt sein. 

Tipp 9: Impressum und Datenschutzerklärung

Diese beiden Seiten dürfen auf keiner deutschen Website fehlen! Du findest im Internet verschiedene, teils kostenlose, Generatoren, mit denen du dir sichere Rechtstexte für dein Impressum und deine Datenschutzerklärung erstellen kannst. Hast du deine Datenschutzerklärung nach dem Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 schon aktualisiert?

Tipp 10: DSGVO-konforme Website

Wo wir gerade beim Thema DSGVO-konform sind – es gibt noch mehr zu beachten, als eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung. Zum Beispiel sind da noch die Google Fonts oder der Facebook Pixel, die nicht mehr „einfach so“ eingesetzt werden dürfen.

Tipp 11: deine Social Media Profile

Bist du aktiv in Social Media? Wenn nicht: Fang jetzt damit an! Falls du schon einige Kanäle bespielst, verlinke diese unbedingt gut sichtbar auf deiner Website! Und teile auf deinen Social Media Kanälen auch noch andere Dinge, als auf deiner Website zu finden sind. So sorgst du für Abwechslung!

Tipp 12: Testimonials von deinen Kunden

Gibt es auf deiner Website schon Kundenstimmen? Damit meine ich Meinungen von deinen Wunschkunden über die vorangegangen Zusammenarbeit mit dir. Der sog. Social Proof wird immer wichtiger – oder kaufst du ein Produkt bei Amazon, ohne die Bewertungen der anderen gelesen zu haben?! (Also ich nicht).

Tipp 13: Freebie

Weißt du was ein Freebie ist? Das ist eine kostenlose Kostprobe deines Könnens. Du überlässt es deinem Wunschkunden für seine E-Mail-Adresse. Ein Freebie kann ein PDF sein oder eine ganze Video-Serie. Es ist eine gute Methode, um Vertrauen aufzubauen und deinem Wunschkunden später weitere E-Mails zuzusenden.

Tipp 14: Angebot

Hast du ein klares und verständliches Angebot, das dein Produkt oder deine Dienstleistung genau erklärt? Denn das ist mit das wichtigste an einer strategischen Website. Schau dir dein Angebot mal genauer an: Versteht das auch jemand, der ganz neu auf deiner Website ist oder musst du ggf. etwas genauer erklären? 

Tipp 15: Call-to-Actions

Jede Seite deiner Website sollte ein Ziel verfolgen und mindestens einen Call-to-Action beinhalten. Call-to-Actions sind Button, auf die dein Wunschkunde klickt und dann eine Aktion ausführt. Wie sieht es damit auf deiner Website aus? 

Tipp 16: Deine Bilder

Bilder sind für die Stimmung, die deine Website vermitteln soll, essentiell. Ohne Bilder keine Website. Suche dir Bilder, die gut zu deinem Thema passen und einen ähnlichen Stil haben. Und vor allem: Nutze Bilder von dir selber! Du bist die Hauptperson, die dein Wunschkunde sehen will.

Tipp 17: Suchmaschinenoptimierung

Schon mal was davon gehört? 😉 Ein eher lästiges Thema für die meisten, dennoch enorm wichtig, wenn du mit deiner Website vorankommen und sichtbar werden willst. Auch wenn dich das eher abschreckt, versuche dich ein bisschen mit SEO auseinanderzusetzen. Es lohnt sich wirklich!

Tipp 18: Blog

Wenn du mit Suchmaschinenoptimierung arbeiten willst, geht das ganz super mit einem Blog. Ein Blog ist nicht nur dafür praktisch, sondern er liefert deinen Wunschkunden auch Mehrwert und löst für sie kleine Probleme. Du kannst dich damit als Experte positionieren und Vertrauen aufbauen!

Tipp 19: Webhoster mit schnellen Ladezeiten

Nochmal was technisches: Wenn du noch keinen Webhoster hast, dann wähle in jedem Fall einen mit schnellen Ladezeiten (kannst du googeln). Wie schnell deine Website im Moment ist kannst du hier nachschauen (https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/). Nichts ist schlimmer für deine Website, wenn sie ewig geladen wird. Denn auch dann ist dein Wunschkunde wieder verschwunden. Wer hat schon Lust und Zeit zu warten?

Tipp 20: Wer ist eigentlich dieser Wunschkunde???

Der Wunschkunde, von dem ich die ganze Zeit schon rede, ist die Person, auf die du deine Website ausrichtest. Es ist der Kunde, für den dein Produkt oder deine Dienstleistung garantiert die Lösung deines Problems bringt. Hast du dir schon mal Gedanken über so einen Wunschkunden gemacht? Dein Marketing wird für dich viel einfacher, wenn du damit auf eine bestimmte Person abzielst als auf die breite Masse!

Setze diese Tipps jetzt um und ebne dir deinen Weg zu einer strategischen Website, die dir Kunden bringt und dich als Experte positioniert!

Hast du Fragen zu den Tipps? Stell sie mir gerne in den Kommentaren!